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Das Sprechen im Alltag bei Parkinson
Sprechen · Schlucken · Konzentrieren
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Viele Parkinson Patienten neigen aus krankheitsbedingten Gründen dazu, sich zurückzuziehen, Gespräche zu vermeiden und Aktivitäten aufzugeben, die bisher ganz selbstverständlich zu ihrem Leben gehörten.
Es ist deshalb im Rahmen der Sprachtherapie sehr wichtig, das Medium „Sprechen und Sprache“ zu erhalten bzw. eventuelle Sprechhemmungen abzubauen. Unsere Lebensqualität kann sich dem Einfluss der Sprache nicht entziehen. In jeder Alltagssituation sind wir gefordert, uns auszudrücken. Je besser unser Sprechen, umso sicherer ist unser Auftreten im Umgang mit Anderen und umso besser können wir selbstbestimmend am sozialen Leben teilnehmen.
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Dieses Übungsbuch bietet Ihnen unterschiedliche Übungsvarianten an, damit Sie, Ihren momentanen Bedürfnissen entsprechend, trainieren können:
1. Ihr individuell, mittels „Fahrplan“
zusammengestellter, Übungsplan
2. ein sogenanntes „Kurzprogramm“
3. ein Stimm-Training
4. das Üben mit der Übungs-CD
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Zu Beginn jedes Kapitels werden zunächst kurz die Probleme erläutert, die bei der Parkinson-Erkrankung typischerweise auftreten können. Daran schließt sich jeweils ein ausführlicher Übungsteil an. Aus diesem Übungsteil wählen Sie sich Ihre Übungen aus und stellen Sie im „Fahrplan“ zusammen. So können Sie Ihr persönliches Übungsprogramm immer wieder verändern und an Ihre Bedürfnisse anpassen.
Eine andere Übungsmöglichkeit bietet das „Kurzprogramm“, „wenn es ausnahmsweise einmal schnell gehen muss“. Hier wurden fünf Übungsschwerpunkte zusammengefasst.
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Die Parkinson Kreise sollen
die Probleme veranschaulichen,
die in der Sprachtherapie bei
Parkinson auftreten können:
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Die Sprachtherapie sollte früh begonnen werden, bereits bei leichter Symptomatik. Damit der Atem-, Stimm- und Sprechapparat möglichst lange funktionsfähig erhalten bleibt, um den Alltag langfristig ohne Einschränkung bewältigen zu können.
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Die nachfolgenden Fragen sollen Ihnen dabei helfen, herauszufinden, ob Sie selbst, Ihr Angehöriger oder Freund ein regelmäßiges Sprechtraining nötig hat:
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· Klingt die Stimme belegt oder heiser?
· Ist die Aussprache undeutlich und muss öfter
nachgefragt werden?
· Nimmt die Sprechgeschwindigkeit zu oder ab?
· Wird das Sprechen eintönig bzw. monoton?
· Nimmt die Lautstärke immer weiter ab?
· Wird die Gesichtsmuskulatur unbeweglicher?
· Wird das Essen oder Trinken problematischer?
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Sollten leichte Anzeichen für einen der oben genannten Aspekte erkennbar sein, so können die im Buch beschriebenen Übungen helfen.
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Die Autorin studierte an der Johann Wolfgang von Goethe-Universität Frankfurt „Neuere Philologien” in den Fächern Romanistik, Anglistik und Klinische Linguistik. Seit 1994 arbeitet sie in einer Neurologischen Fachklinik und ist neben ihrer Klinikarbeit freiberuflich auch für eine Praxis im Rhein-Main-Gebiet tätig.
Sie ist zertifizierte LSVT-Therapeutin und hat die Ausbildung zur Trainerin, Lerntrainerin und Demenz-Therapeutin für Mentales Aktivierungs-Training bei der wissenschaftlichen Akademie der Gesellschaft für Gehirntraining, Ebersberg absolviert.
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Für Informationen, Fragen oder Bestellungen wenden Sie sich bitte an:
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info(at)michaela-meisner.de
www.michaela-meisner.de
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· 190 Seiten Erläuterungen und Übungen
· Übungs-CD zur akustischen Unterstüzung
· selbständiges Trainieren
· individuelles, auf eigene Bedürfnisse
abgestimmtes Trainieren
· einfache Erklärungen
· schneller Zugriff auf Schwerpunkte
· gute Handhabung durch Spiralbindung
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Michaela Meisner
M. A. Klinische Linguistin
Vorträge | Seminare | Kurse
Tel +49 (0) 69 - 83 24 72
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